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Überblick

Neue Zertifizierungsvorgaben zur ISO/TS 16949: Automotives Qualitätsmanagement in Bewegung - Dass die Übergangsfrist von der 3. auf die 4. Auflage der ISO/TS 16949 am 01.04. endet, ist kein Aprilscherz, sondern eine ernsthafte Sache. Schließlich müssen spätestens dann die neuen Vorgaben bei allen Zertifizierungsvorhaben – und verfahren berücksichtigt werden und alle entsprechenden Zertifikate bis spätestens 01.04.2015 an die neuen Vorgaben angepasst werden. Bis dahin müssen sich Unternehmen, Auditoren und Zertifizierungsgesellschaften also eingehend mit den Änderungen beschäftigen und diese dann natürlich auch entsprechend umsetzen, um eine ISO/TS 16949-Zertifizierung (wieder) zu erhalten.

Hinzu kommt ein starker Wettbewerb wie auch das Outsourcing, was das Herstellen von beispielsweise Antriebssystemen angeht oder auch große Teile der Instandhaltungsprozesse ganzer Flugzeuge. Je größer und komplexer die Wertschöpfungs- und Lieferkette wird, je wichtiger wird demnach eine zentrale Definition für Qualität und einheitliche Prozesse, um diese immer wieder herzustellen, zu verbessern und zu messen. Das alles bietet die DIN EN 9100, deren Basis die ISO 9001 bildet und eine entsprechende Zertifizierung auch gemäß dieses Standards gegeben sein muss. - Was fordert die DIN EN 9100?

Schrittweise, sagen die einen. Aufgrund großer IT-Heterogenität und fehlender Standards, was die Kommunikation und Integration im IT-Umfeld angeht, wird sich die Industrie 4.0 und damit der flächendeckende Einsatz von Cyber-Physical Systems (CPS) eher in vielen Phasen und auf Insellösungen in den jeweiligen Branchen beschränkt verbreiten. Das sind zumindest die Einschätzungen einer aktuellen Analyse der ROI Management Consulting AG. Die darin vorgestellten Szenarien stellen einige Punkte klar heraus: Je variantenreicher und hochwertiger die Produkte sind, desto umfassender wir die Umsetzung von Industrie 4.0 in den jeweiligen Unternehmen sein.

So steigt Google mit seinem Android-Betriebssystem sprichwörtlich und tatsächlich in die Automobilindustrie ein und gründete jüngst gemeinsam mit Audi, General Motors, Honda und Hyundai und dem Chipentwickler Nvidia die Open Automotive Alliance (OAA). Ziel der Kooperation ist es, die Industrie 4.0 via App und Android in die guten Fahrzeugstuben zu bringen. Damit soll künftig die Kommunikation zwischen Informationssystemen im Auto noch automatischer gehen. Warum, so fragen sich Experten, musste (wieder einmal) erst Google kommen, um am Ende die Industrie 4.0 auch für deutsche Automobile ins Rollen zu bringen? Wieso schaffte es die deutsche Automobilindustrie nicht, das Thema Industrie 4.0 bzw. die intelligente Vernetzung von Unterhaltungs- und Informationssystemen mit einem eigenen Betriebssystem auf die Überholspur zu katapultieren? Die Antwort: Ein Leerstuhl, der bei Amazon-Chef Jeff Bezos angeblich bei jedem Meeting im Raum steht. Ein leerer Stuhl, der lehrt? Genau! Denn auf diesem Stuhl "sitzt" der Kunde. Ihn mit ins Boot zu nehmen bei jedem Schritt der Prozessoptimierung ist für jede Branche mittlerweile überlebenswichtig.

So gaben 89 Prozent der Befragten an, dass ihnen Verlässlichkeit besonders wichtig sei. 87 Prozent setzen auf die finanzielle Stabilität des Anbieters und 78 Prozent auf den Preis. Für 74 Prozent ist das Engagement ihrer Versorgers für eine gesunde Umwelt entscheidend, während 62 Prozent auf eine regionale Expertise und 42 Prozent auf die Corporate Social Responsibility (CSR) bestehen. 35 Prozent schließlich wollen neben dem Strom auch von anderen Services profitieren, also beispielsweise Telekommunikation. - Service differenzieren, individualisieren und professionalisieren -

Der Hintergrund: Verlässt eine Fach- oder Führungskraft ein Unternehmen, nimmt sie auch das in vielen Jahren angesammelte und personenbezogene Praxiswissen mit. Um diesen "Wissensabfluss" zu verhindern und das Wissen allen zugänglich zu machen, begleitet ein Coaching Gehende und Bleibende in Form eines mehrstufigen und systematisierten Verfahrens. Dieses wiederum fußt auf insgesamt 8 Säulen:

Zusammenfassend lassen sich die Ergebnisse so zusammenfassen: Stellt man sich den Weg zur Industrie 4.0 als einen Langstreckenlauf mit einem Horizont von 15 bis 20 Jahren vor, so stehen manche Unternehmen noch nicht einmal richtig in den Startlöchern. Andere wiederum sind bereits auf einem ganz guten Weg. Insgesamt aber, so konstatiert die Studie, gibt es noch viel Luft nach oben, was die 4.0-Fitness der deutschsprachigen Industrie angeht. Die Hürden, die sich ihnen laut Studie dabei in den Weg stellen, heißen Business Analytics. also anhand von spezieller Software erstellte Analysen, Simulationen, Prognosen und Optimierungen und deren Nutzen für ein noch effizienteres Ausnutzen vorhandener 8wenn auch verborgener) Wirtschaftlichkeitspotenziale. Konkret finden Daten, die eigentlich zusammengehören, noch nicht oft genug zusammen bzw. werden zahlreiche gewonnene Daten überhaupt nicht ausgewertet. Nur, wer es als Unternehmen vermag, dieses wertvolle Rohmaterial zu bergen und richtig zu interpretieren und zu implementieren, verschafft sich Wettbewerbsvorteile - und einen Beschleuniger auf den Weg zur Industrie.
Entscheidungen anhand von Daten treffen

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